Roter Faden
Klassischer Bruch: Die Arbeit erzählt Ereignisse chronologisch nach, statt die Fragestellung zu beantworten — aus der Analyse wird eine Chronik. Citely markiert Passagen, die referieren, ohne den Bezug zur leitenden Frage zu halten.
Eine Geschichts-Hausarbeit unterscheidet streng zwischen Quelle und Darstellung: Die Quelle stammt aus der untersuchten Zeit, die Darstellung ist die spätere Deutung durch Historiker. Häufiger Fehler: beide werden vermischt, oder eine Quelle wird zitiert, ohne ihre Entstehung kritisch zu prüfen. Hinzu kommt der Anachronismus — heutige Begriffe und Wertungen werden in die Vergangenheit projiziert. Citely prüft vor der Abgabe Roter Faden, Zitations-Form (Fußnoten), Sprache und Wissenschaftlichkeit — parallel in 5 Minuten.
Klassischer Bruch: Die Arbeit erzählt Ereignisse chronologisch nach, statt die Fragestellung zu beantworten — aus der Analyse wird eine Chronik. Citely markiert Passagen, die referieren, ohne den Bezug zur leitenden Frage zu halten.
Geschichtsarbeiten kippen leicht in wertende oder anachronistische Sprache („Fortschritt", „rückständig"). Citely flaggt wertende Aussagen ohne Beleg und Passagen, die wie Urteil statt Analyse klingen.
Im Fach gilt: Jede Aussage über die Vergangenheit braucht eine Quelle, und jede Quelle braucht Quellenkritik — die Prüfung, wer sie wann mit welcher Absicht verfasst hat. Citely zeigt, wo Behauptungen ohne Quellenbeleg stehen und wo Quelle und Darstellung nicht getrennt sind.
Geschichte zitiert in Fußnoten (deutsche Zitierweise); Quellen und Darstellungen werden im Verzeichnis getrennt geführt. Citely erkennt den Fußnoten-Stil, prüft Konsistenz und meldet, wenn Erstbelege unvollständig sind oder „ebd." ins Leere zeigt.
Häufiger Halluzinations-Trigger: erfundene Archivsignaturen, falsch datierte Quellen oder nicht existierende Aufsätze, die KI-Tools beim Umformulieren erzeugen. Citely prüft jede Quelle gegen die Original-Bibliografie und markiert nicht_gefunden oder sinnentstellt.
Die Arbeit erzählt den Ablauf der Ereignisse nach, statt eine analytische Frage zu beantworten. Eine Aneinanderreihung „und dann…" ist keine historische Argumentation. Citely markiert Passagen, die Ereignisse referieren, ohne sie auf die Fragestellung zu beziehen.
Eine zeitgenössische Quelle und die spätere Forschungsdarstellung werden gleich behandelt — etwa wenn die Deutung eines Historikers als Tatsache der Quelle dargestellt wird. Citely markiert, wo die Ebene zwischen Quelle und Darstellung verschwimmt.
Eine Quelle wird zitiert, ohne zu fragen, wer sie wann, für wen und mit welcher Absicht verfasst hat. Ohne äußere und innere Quellenkritik bleibt unklar, was sie überhaupt belegen kann. Citely markiert, wo eine Quellenaussage ohne Einordnung oder Beleg übernommen wird.
Heutige Begriffe, Kategorien oder Wertmaßstäbe werden unreflektiert auf die Vergangenheit übertragen — etwa „Nationalstaat" oder „Öffentlichkeit" für Epochen, in denen es sie so nicht gab. Citely flaggt wertende Formulierungen; die historische Einordnung der Begriffe bleibt deine Aufgabe.
In der Geschichtswissenschaft sind Fußnoten (deutsche Zitierweise) der Standard — Vollbeleg bei der ersten Nennung, Kurzbeleg danach. Eine Besonderheit des Fachs: Quellen und Darstellungen werden im Apparat und im Verzeichnis getrennt geführt, weil sie unterschiedliche Gattungen sind. Archivalische Quellen zitierst du nicht nach Seite, sondern über Archiv, Bestand und Signatur, bei Handschriften zusätzlich nach Blatt (fol.) mit recto/verso. Autor-Jahr-Systeme wie Harvard sind in der Geschichte unüblich. Welche Detailregeln gelten, steht im Leitfaden deines Historischen Seminars. Citely erkennt den Fußnoten-Stil und meldet Inkonsistenzen im Beleg.
Alle Zitierstile im Überblick5 Minuten Self-Check vor der Abgabe — im Free-Tier kostenlos starten.
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